
Erinnert sich eigentlich noch jemand an Skyper? Nein, nicht Skype, das kennt ja jeder (apropos, melde Dich doch mal bei mir), ich meine Skyper! Eine unglaublich sinnfreie Erfindung der 90er, die schon kurz nach Erscheinen durch den einsetzenden Handyboom obsolet geworden ist. Dessen ungeachtet funktionieren die Dinger offenbar immer noch. Viel erstaunlicher finde ich allerdings, dass es zwischen Skype und Skyper (klingt irgendwie nach “Cap und Capper“) noch keine Namensstreitigkeiten gegeben hat!

Offenbar ist es schwierig, Apple neutral gegenüberzustehen. Einerseits wird dem Unternehmen aus Cupertino, das im übrigen immer erfolgreicher wird, eine Verehrung zuteil, die man sonst eigentlich nur von Sekten kennt, andererseits nimmt auch die Ablehnung der Windows-Fraktion manchmal schon fanatische Züge an. Neu ist mir allerdings, dass man sich von Apple bedroht fühlen kann: Ein Amerikaner hat Apple kürzlich wegen Stalking und Zusammenarbeit mit der italienischen Mafia verklagt!

Ego-Shooter – oder wie es wohl eine 47jährige rothaarige SPD Ortvorsitzende sagen würde: Killerspiele – stehen nach wie vor stark im Fokus der politischen Debatte, sei es als Nachwirkung des Amoklaufs von Winnenden oder im Zusammenhang mit der immer lauter geforderten Internetzensur. Dabei sollte man die Zocker aber nicht verdammen, das sind arme Menschen, denen geholfen werden muß!

MS Paint ist wohl das rudimentärste Zeichenprogramm, das überhaupt vorstellbar ist. Da selbst Freeware-Alternativen (z.B. Paint.NET) ein vielfaches an Funktionen bieten, habe ich mich auch nie wirklich mit diesem Programm auseinandergesetzt. Andererseits hat Paint eine durchaus beachtliche Fangemeinde, gerade weil es so minimalistisch ist. Bei “Paint My Album” zeichnen beispielsweise Musikfans das Cover ihres Lieblingsalbums mit MS Paint nach – mit sehr hübschen Ergebnissen. Das “White Album” der Beatles zählt aber nicht, oder?

Mit Photoshop lassen sich 08/15-Fotos zu beeindruckenden Bildern aufpeppen, soweit nichts Neues. Doch so ganz trivial ist das leider nicht. Das kann nämlich auch ziemlich in die Hose gehen, wie “Photoshop Disasters” ebenso eindrucks- wie homorvoll belegt!