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	<title>Christoph Fertinger &#187; Fedora</title>
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	<description>Ansichten eines Clowns</description>
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		<title>KDE 4.1</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 12:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ferdl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist kein Geheimnis, dass Windows Vista mich schon vor geraumer Zeit endgültig in die Arme von Linux und Mac OSX getrieben hat! Unter Linux habe ich eigentlich immer Gnome als Benutzeroberfläche verwendet, ein großer Fan von KDE war ich nie. Gnome fand ich immer einfacher und intuitiver. Seit Beginn des Jahres steht KDE nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.fertinger.de/wp-content/uploads/2008/08/kde4.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-732" title=" KDE 4" src="http://www.fertinger.de/wp-content/uploads/2008/08/kde4.jpg" alt="" width="475" height="100" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist kein Geheimnis, dass Windows Vista mich schon vor geraumer Zeit endgültig in die Arme von Linux und Mac OSX getrieben hat! Unter Linux habe ich eigentlich immer <a title="www.gnome.org" href="http://www.gnome.org/" target="_blank">Gnome</a> als Benutzeroberfläche verwendet, ein großer Fan von <a title="www.kde.org" href="http://www.kde.org/" target="_blank">KDE</a> war ich nie. Gnome fand ich immer einfacher und intuitiver.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit Beginn des Jahres steht KDE nun in der Version 4 zur Verfügung, die zweifellos gegenüber dem Vorgänger eine mittelgroße Revolution darstellt! Der Haken ist allerdings, dass dem Vernehmen nach die Version 4.0 noch nicht mal Beta-Status hatte und realistisch betrachtet schlichtweg nicht zu gebrauchen war. Die Folge waren wenig überzeugende <a title="11 Mythen über KDE 4" href="http://www.kubuntu-de.org/nachrichten/software/kde/11-mythen-ueber-kde-4" target="_blank">Rechtfertigungsversuche</a> und heftige Diskussionen bis hin zur Forderung nach der Abspaltung eines eigenen Forks. Am 29. Juli sollte nun mit der Veröffentlichung von Version 4.1 alles besser werden. <a title="KDE 4.1 Release Announcement" href="http://www.kde.org/announcements/4.1/" target="_blank">Laut der Entwickler</a> kann dieses Release nun bei den meisten Anwendern KDE 3 ersetzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-731"></span>Obwohl ich mittelfristig sicher Gnome treu bleiben werden, war ich nun doch neugierig geworden und wollte die 4.1er mal antesten. In den meisten herunterladbaren Linux-Distributionen ist zwar noch die Version 4.0x enthalten, nach der Installation lassen sie sich aber problemlos updaten (evtl. nach hinzufügen einer zusätzlichen Paketquelle).</p>
<h3>Welche Distribution für KDE 4.1?</h3>
<p style="text-align: justify;">Für einen schnellen Blick bietet sich natürlich <a title="www.ubuntu.com" href="http://www.ubuntu.com/" target="_blank">Ubuntu</a> bzw. in diesem Fall die KDE-Version <a title="www.kubuntu.org" href="http://www.kubuntu.org/" target="_blank">Kubuntu</a> an. Leider ist es ein offenes &#8211; wenn auch beharrlich dementiertes &#8211; Geheimnis, dass die KDE-Variante dieser Distribution von den Machern doch eher stiefmütterlich behandelt und nicht mit der selben Liebe und Sorgfalt gepflegt wird. Das Ergebnis ist in diesem speziellen Fall schlichtweg als desaströs zu bezeichnen, mit KDE 4.1 ist Kubuntu eine Katastrophe! Teilweise hat man administrative Tools anscheinend einfach vergessen, die Benutzerverwaltung funktioniert nicht, Ordner freigeben endet mit Fehlermeldungen etc., etc.. Kurz und gut: Finger weg! Sicher ist das alles noch nicht für den produktiven Einsatz gedacht, etwas mehr hätte es aber dann doch sein dürfen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Als nächsten Kandidaten habe ich mir <a title="de.opensuse.org" href="http://de.opensuse.org/" target="_blank">OpenSuse 11</a> vorgenommen. Die Installation war gewohnt problemlos, allerdings wurde mal wieder meine Wlan-Karte nicht erkannt. Es gilt zwar als sehr benutzerfreundlich und auch in punkto Hardwareunterstützung als vorbildlich, allerdings habe ich mit dieser Distribution seit vielen Jahren solche Probleme. Da sich meine Hardware recht regelmäßig ändert, die mangelhafte Erkennung seitens OpenSuse aber bleibt, glaube ich langsam nicht mehr an einen Zufall. Sicher sind das Dinge, die sich mit etwas Geduld hätten lösen lassen &#8211; letztere hatte ich nach dem Kubuntu-Desaster aber einfach nicht mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Den besten Eindruck hinterlässt <a title="fedoraproject.org" href="http://fedoraproject.org/de/" target="_blank">Fedora 9</a>. Dort läuft KDE 4.1 zwar auch nicht ganz rund, unter dem Strich aber recht zuverlässig. Allen, die die neue 4.1er testen möchten, dem lege ich den RedHat-Nachfolger ans Herz. Kubuntu kostet jedenfalls nur Zeit und Nerven! Wahrscheinlich werde ich aber ohnehin bald wieder zu Gnome zurückkehren&#8230;</p>
<h3>*** Update ***</h3>
<p style="text-align: justify;">Nach einiger Zeit hat Fedora doch mehr Fallstricke offenbart, als anfänglich abzusehen war. Also habe ich OpenSuse noch eine Chance gegeben. Das besagte Treiberproblem war mit Hilfe von Google in wenigen Minuten gelöst. Am besten lädt man sich die <a title="SuSe mit KDE 4.1 - Development-Version" href="http://software.opensuse.org/developer" target="_blank">Development-Version</a> herunter (installierbare Live-CD), dann ist die aktuellste Version von 4.1 schon an Bord. Das ist sicher ein Vorteil, denn oft muss man nach der Installation erst von 4.0 updaten. Das Ergebnis hat mindestens Fedora-Niveau, vielleicht sogar ein bisschen ausgereifter und stabiler.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist sicher ganz nett, sich KDE 4.1 mal anzusehen oder als Zweitsystem laufen zu lassen. In diesem Fall empfehle ich besagte OpenSuSe-Version oder als &#8220;<em>Plan B</em>&#8221; Fedora. Von der Idee, irgendeine Version von KDE 4 (völlig egal welche) produktiv als Haupt- oder gar einziges System zu verwenden, sollte man sich aber schnellstens verabschieden! Da gibts auch nichts zu diskutieren!</p>
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