
Der Mensch ist doch eine sehr effektive Maschine. Ein oder zwei Tässchen Kaffee – schon ist der Tag gerettet. Ein Auto braucht immerhin 56 Espressi pro Meile! Blödsinn? Ja, natürlich. Allerdings ist es in der Tat möglich, ein Auto mit Kaffeebohnen anzutreiben. Ein Team der BBC ist damit kürzlich sogar von Manchester nach London gefahren. So ganz neu ist die Idee natürlich nicht, schon im 2. Weltkrieg sind aufgrund des Rohstoffmangels hierzulande Autos per Holzvergasung angetrieben worden.

Heute ist der Tag des Kaffees! Vielleicht ist das ein guter Anlass, sich über eine neue Maschine Gedanken zu machen. Du könntest natürlich versuchen zu verstehen, wie so ein Gerät funktioniert, und Dir dann selber eine bauen. Oder Du folgst den Vorschlägen der FAZ. Am besten kaufst Du Dir aber einfach was Vernünftiges!

Langsam wird Klimaforschung anstrengend. Im Rahmen des Pilotprojekts “Product Carbon Footprints” (PCF) wurde jetzt nämlich untersucht, wieviel Kohlendioxid wir im normalen Alltag produzieren. Denn nicht nur das Internet ist des Teufels! So kommt eine simple Tasse Kaffee auf 50 – 100 g, Haarewaschen auf rund 290 g und die 10er-Packung Toilettenpapier auf satte 2500 g. Dazu sind z.B. in der Netzeitung oder in der Süddeutschen unschöne Sätze wie “Es geht darum, die Lebensstile zu beeinflussen” oder “Ein Umdenken wird nicht einfach” zu lesen. Also aufgemerkt: Kaffee ist gestorben, Haarewaschen wird gestrichen, und am besten stellen wir uns alle einen Korb mit Blättern neben das Klo. Aus streng biologischem Anbau versteht sich.
Wahre Helden sind aber die Forscher, die sich statt mit Kohlendioxid mit dem ohnehin viel gefährlicheren Treibhausgas Methan beschäftigen. Deren Tagesgeschäft besteht nämlich u. a. darin, das Gas, das Kühe aus allen erdenklichen Löchern ausdünsten, aufzufangen und zu analysieren. Save the planet, peace!

Die Finanzkrise hält die Welt in Atem, gierige und verantwortungslose Investmentbanker stehen als Schuldige am Pranger. Der Spiegel bohrt in seiner launigen Analyse allerdings etwas tiefer und findet die Wurzel allen Übels: Starbucks! Da beruhigt es doch, dass die armen Banker auch im Knast nicht auf ihren Kaffee verzichten müssen – zumindest in der JVA Hünfeld!

Papier wird aus Holz gemacht – so die hinlänglich bekannte Grundschulweisheit. Heutzutage ist aber nichts mehr, wie es einmal war! So gibt es inzwischen auch Papier aus Kaffee oder Bananen! Dabei soll jede Tonne Bananenpapier zwischen 17 und 20 Bäume retten. Wenn jetzt noch jemand (Achtung – volksverdummender Kalauer!) bleifreie Bleistifte erfindet, dann ist die Umwelt ja gerettet…